Invisalign - Kalkulierter Preis

Definiert voraussehbare Kosten



Vorteile:


Die Vorteile einer vorher definierten kieferorthopädischen Leistung liegen auf der Hand. Der Patient weiß von vornherein genau, mit welchem Kostenaufwand er sein gewünschtes Behandlungsziel bekommt. Er kann davon ausgehen, dass der Arzt keine überflüssigen oder unnötigen Maßnahmen trifft, die den Preis unter Umständen in die Höhe treiben. Der Arzt ist bestrebt, dem Patienten möglichst zielstrebig und dennoch optimal zu seinem Glück zu verhelfen. Denn nur ein zufriedener und letztendlich nicht durch Mehrkosten überrumpelter Patient empfiehlt den Arzt gerne weiter. Durch das Konzentrieren auf die wesentlichen Punkte einer Therapie und das Fehlen unnötiger verwaltungstechnischer Vorgänge werden die Kosten einer Therapie nicht nur übersichtlicher, sondern auch in einem passablen Rahmen gehalten. Der Arzt kann sich voll darauf konzentrieren, seine Behandlung möglichst optimal und patientengerecht zu gestalten.



Warum:


Die Gestaltung der Gebührenordnung der Ärzte/Zahnärzte ist ein regelrechtes Dilemma. Alles wird versucht zu vereinheitlichen und zu normieren. Durch solche Vorgänge werden zwar im Einzelnen grobe Fehler in der Therapiegestaltung minimiert, es kommt jedoch dazu, dass die patientenorientierte individuelle Gestaltung einer Therapie nicht mehr möglich ist. Die Vereinheitlichung führt letztlich dazu, dass sich die ärztliche Kunst nicht entfalten kann und dass neue Dinge, innovative Einflüsse und Erfindungen in diesen dem medizinischen Fortschritt immer hinterherhinkenden Gebührenerlassen keine Chance haben, sich zu entfalten. Innovationen werden hierdurch unterdrückt oder verlangsamt und versacken so im bürokratischen Wust der Auseinandersetzungen der Kostenerstattungen.


Stellen Sie sich vor, heute ein Brötchen zu einem Preis von 1965 zu erhalten. Das kostete damals nur 5-10 Pfennige und die Postkarte oder der Brief nur 10-20 Pfennige. Sie hätten dann auch nur ein durchschnittliches Einkommen von 500-1000 DM. Jeder weiß, dass es die Brötchen nicht mehr zu diesem Preis gibt und Briefmarken um das 5- bis 10-fache gestiegen sind. Nur in der Gebührenordnung der Zahn- ärzte haben wir die einmalige und seltene Konstellation, dass immer noch zu dem Preis von 1965 oder geringer abgerechnet wird. In der Kieferorthopädie sogar immer noch um bis zu 30% reduziert im Vergleich zu 1965 (BUGO= Bundesgebührenordnung). Auch der Inhalt der Gebührenordnung hat sich seit 1988 (GOZ=Gebührenordnung für Zahnärzte) nicht mehr geändert. In der neuesten, letzten Gebührenordnung sind die wissenschaftlichen Neuerungen der Zahnheilkunde innerhalb der letzten 25 Jahre auch nicht in erforderlichem Maß wiedergegeben. Im Bereich der Kieferorthopädie finden sich überhaupt keine Anpassungen an den medizinischen Fortschritt. Innovationen einer biologischen patientenorientierten Kieferorthopädie und viele verfahrensweisen einer modernen Invisalign-Therapie sowie der dringend notwendige Schutz vor einem Rezidiv durch dauerhafte Retention (LPR) sind in der Gebührenordnung für Zahnärzte gar nicht erfasst. Die Probleme die daraus entstehen können, nutzen die privaten Krankenkassen in der Regel dazu aus um dem Patienten die ihm zustehende Erstattung der Behandlungskosten auf ein Minimum zu reduzierten oder gar ganz zu verwehren.


Es leuchtet sicherlich jedem ein, dass in so einem System  die qualitätsorientierten, innovativen und fortschrittlichen Ärzte hinten herunter-fallen. Wer es nicht so genau nimmt und auf dem Status seines Examenwissens, welches womöglich schon 20 Jahre alt ist, verharrt, kann zwar nicht diese gute Qualität abliefern, wird jedoch für seinen mangelhaften Fortschritt belohnt, weil er mit weniger Aufwand mehr abrechnen kann!


Wie kommt es zu so einer Misere? Eigenartigerweise bestimmen die Politiker, die völlig fachfremd und oft an Lobbys gebunden sind, den Inhalt und den Preis der zahnärztlichen Gebührenordnung. So stand z.B. in der vorletzten Gebührenordnung von 1988, dass eine regel-mäßige Anpassung des Honorars zu erfolgen habe. 24 Jahre später kommt 2012 eine neue Gebührenordnung heraus, die bis dato eine 0- bis 3-prozentige Erhöhung zu der Situation von 1988 darstellt. Kein Wunder: Fast die Hälfte aller Privatversicherten sind Beamte und durch die fehlende Anpassung der Kostenstruktur hat der Staat über die Beihilfestelle sehr viel eingespart. Aber die Politiker bestimmen nicht nur die Preise der Ärzte, sondern auch ihr privates Einkommen. Hier waren sie zu sich selbst sehr großzügig und haben die Diäten im gleichen Zeitraum um mehr als das Doppelte erhöht. Es ist da nur allzu verständlich, wenn man sieht, dass alte Bundeskanzler heute im Vorstand der Großkonzerne wie Gasprom (Gerhard Schröder) oder im Aufsichtsrat von Versicherungsgroßkonzernen wie der Generali-Gruppe (Dr. Helmut Kohl) sitzen. Mit solchen Regelmechanismen kann der Staat nicht patientengerechte, leistungsfördernde, korruptionsfreie, moderne ärztliche Strukturen fördern. Eher das Gegenteil ist der Fall und das ist äußerst bedauerlich, versucht doch die Ärzteschaft beim Bundes-verfassungsgericht anzuklopfen und den Missstand zu beheben. Dabei sind genau diese Richter Empfänger von Beihilfe und Co.



Wie funktioniert's und mit welchen Kosten muss ich rechnen:


Bei der Erstellung eines an und für sich üblichen Heil- und Kostenplanes einer kieferorthopädischen Therapie Erwachsener in einer digitalisierten modernen Praxis entstehen von vornherein mehrere Probleme. Behandlungstechniken und die Anwendung kostenintensiver Verfahren sind zum einen in der Gebührenordnung nicht beschrieben und zum anderen nicht ausreichend honoriert. Bei der fehlenden Beschreibung sollte auf analoge (ähnliche) Positionen ausgewichen werden. Dies eröffnet den privaten Assekuranzen einen großen Tummelplatz, eine Spielwiese der aggressiven Auseinandersetzungen, um die Erstattungsfähigkeit gewinnoptimierend zu minimieren oder herauszuzögern. Dieses Verzögerungsmanagement ist in eingeweihten Kreisen schon hinreichend bekannt. Unzureichende Erstattungen und Verzögerung der Kostenzusagen von einem bis zu zwei Jahren sind eher die Regel als die Ausnahme. Die ewig nachhinkende Anpassung der Nachwirkungen hilft den privaten Krankenkassen, ganz erheblich Kosten zu sparen. Versucht ein besonders gewissenhafter qualitätsorientierter Arzt, dennoch kostendeckend zu arbeiten, so muss er die Gebühren erheblich erhöhen, was wiederum zum Streitapfel mit den privaten Versicherungen wird. Etliche gleiche Leistungen in der gesetzlichen Gebührenordnung werden so z.B. erheblich höher honoriert, als dies mit der normalen GOZ möglich ist. Das Schreiben eines Kassenplanes dauert etwa 15 Minuten bei einem Honorar von  ca. 70,-- €. Will ein Arzt diesen Hartz-IV-Satz auch bei einem privaten Patienten berechnen, so muss er hierfür das 7- bis 8-fache der privaten Grundgebühr zugrundelegen. Obendrein braucht er noch doppelt so lang zum Erstellen des Planes, so dass ein Verhältnis von eins zu 14 entsteht. Dies mag sich unglaublich anhören, ist aber wahr und für jeden nachprüfbar, der den Gebührenwust der BUGO, BEMA und GOZ versteht.


Wir suchen für Sie einfache Lösungen, damit wir uns auf den medizinischen Sachverhalt konzentrieren können! Deshalb gibt es keine sogenannten üblichen Heil- und Kostenpläne in unserer Beautysmile-Praxis. Ein Heil- und Kostenplan für eine Invisalign-Behandlung liegt in der Regel zwischen 8.000,-- € und 10.000,-- € (Stand 2013). Durch zusätzliche begleitende Maßnahmen und unvorhergesehene Erforder- nisse entstehen so schnell Gesamtkosten von 12.000,-- € bis 14.000,-- €, die dann auch nur widerwillig und mit hohem Verwaltungsaufwand zu einer Teilerstattung der privaten Krankenkassen führen.


Dies alles wollen wir Ihnen ersparen. Nach Paragraph 1 und 2 der Gebührenordnung (GOZ) ist es möglich, mit dem Patienten eine definitive Vereinbarung über die entstehenden Kosten einzugehen. Dies kann unter Umständen bedeuten, dass für Privatversicherte eine Erstattung auch nur teilweise oder nicht gegeben ist. Es senkt jedoch die überproportional hohen Verwaltungskosten ganz erheblich.


In der Beautysmile-Praxis werden ausschließlich Invisalign-Behandlungen angeboten, die für gesetzlich Versicherte nicht erstattungsfähig sind. Die Zahlungen erfolgen in moderaten Raten. Hier einige exemplarische Beispiele für die typischen Behandlungskosten:


Eine einfache Invisalign-Behandlung mit wenigen Behandlungsschritten kostet nach §2, Absatz 1/2 GOZ 6.000,-- € plus eine Vorauszahlung der anfallenden Fremdlaborkosten der Invisalign-Firma von ca. 1.200,-- € bis 1.500,-- € (dies sind jedoch nur 1-2 % aller Patientenfälle).


Eine durchschnittliche Invisalign-Behandlung kostet nach §2 7.000,-- € Honorar plus Vorauszahlung der Invisalign-Laborkosten von ca. 1.500,-- €.


Eine sehr komplexe Invisalign-Behandlung mit chirurgischer Kieferumstellung kostet ca. 8.000,-- € Honorar plus Vorauszahlung der Invisalign-Laborkosten von ca. 1.500,-- €. Bei diesen Behandlungen muss der Patient noch mit zusätzlichen Behandlungskosten in Höhe von 4.000,-- € bis 14.000,-- € je nach Umfang der Umstellungsosteotomie rechnen.


Die Kosten werden nach §2 der Gebührenordnung für die Umformung der Kiefer (entsprechende Positionen 6030 bis 6090) zu Beginn der Therapie berechnet und können mit Ausnahme der Fremdlaborkosten mit monatlichen Raten von 180,-- € bis 200,-- € (unabhängig von der Dauer der kieferorthopädischen Behandlung) getilgt werden.


Steuern sparen durch Kieferorthopädie:


Sollten Sie die kieferorthopädischen Behandlungskosten als medizinisch notwendige Leistung innerhalb eines Jahres komplett bezahlen, so erhalten Sie je nach steuerlicher Veranlagung nach §33 EstG ca. 2.000,-- € bis 3.500,-- € vom Finanzamt zurück.



Bitte beachten Sie:


In der Beautysmile-Praxis gibt es keine kieferorthopädischen Behandlungen mit Brackets oder Kombinationsbehandlungen mit diesen Behelfen.


In der Beautysmile-Praxis werden bis auf ganz wenige Ausnahmen (zur Vermeidung von Chirurgie) keine gesunden, bleibenden Zähne aufgrund kieferorthopädischer Behandlungen gezogen.


In der Beautysmile-Praxis werden ausschließlich Invisalign-Behandlungen durchgeführt. Es ist zum Kenntnisstand von 2013 die erste und einzige reine Invisalign-Praxis in Deutschland. Wir konzentrieren uns auf das Beste für Sie.


In der Beautysmile-Praxis gibt es keine den Verwaltungsaufwand aufblähenden Heil- und Kostenpläne!


In der Beautysmile-Praxis sind alle Informationen und vorherigen Beratungen (mit Ausnahme der Herstellung externer Röntgenaufnahmen, die Sie gerne mitbringen können) kostenlos.


In der Beautysmile-Praxis werden nach einer ausführlichen Beratung, Dokumentation und sachgerechten Befundung die Kosten für Ihre Therapie vor Behandlungsbeginn in übersichtlicher Weise festgelegt. Dies spart Ressourcen, verhindert Verzögerungen und ist für alle Beteiligten vorteilhaft.


Unverbindliches Beispiel der Gesamtkosten einer durchschnittlichen bis schwierigen Beautysmile-Invisalign-Behandlung:


Ärztliches Honorar nach §2 GOZ = 7.000,-- € + 1.400,-- € Invisalign-Laborkosten + optional 3D-DVT ca. 250,-- €

= 8.650,-- € Gesamtkosten - durchschnittlich mögliche Steuerersparnis von 2.250,-- €

= effektive Gesamtkosten der Therapie ca. 5.900,-- €


Oder Sie verzichten auf die Steuerersparnis, zahlen jedoch nach der Laborkostenvorauszahlung zinsfreie monatliche Raten von 200,-- € in 35 Monatsraten auf 3 Jahre verteilt.


Wir hoffen, dass Sie als interessierter Invisalign-Patient dafür Verständnis haben, dass wir in unserer Beautysmile-Invisalign-Praxis nur diese Kostenstruktur anbieten können. (Eine Unterstützung bei möglichen Streitigkeiten mit Assekuranzen können wir nur ganz bedingt geben.)



Weitere Informationen zu Invisalign Kosten


Weitere Informationen zu Invisalgin-Kosten für allgemein kieferorthopädische Praxen (gilt nur für kieferorthopädische Praxis in Büdingen, nicht für das Beautysmile Konzept der Invisalign Praxis in Frankfurt):


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