Nachteile der Invisalign-Therapie


Folgende Nachteile sind bei der Therapie mit Invisalign zu beachten:



    • Rotierte Prämolaren (=kleine vordere Backenzähne) lassen sich nur bedingt gerade stellen. Da Sie rundlich sind, haben die umgreifenden Schienen keinen Ansatz, die Prämolaren zu drehen. Deshalb sind für die Rotation der kleinen Backenzähne spezielle Attachements notwendig.
    • Invisalign ist bei Kindern im Wechselgebiss nur bedingt erfolgreich. Eine Behandlung vor dem 13. Lebensjahr kann aufgrund des Zahnwechsels und der verkürzten Zahnkronen schwierig sein. Auch lässt sich mit Invisalign das natürliche Kieferwachstum nicht exakt simulieren.
    • Die Invisalign-Therapie ist nicht vollständig unsichtbar. Viele Bewegungen erfordern kleine dreidimensionale Körper, sogenannte Attachments, die als zusätzliche Hilfsmittel oft während der gesamten Therapie am Zahn befestigt bleiben.
    • Bei der Invisalign-Therapie ist eine sehr gute Mitarbeit erforderlich. Patienten, die keine optimale Mitarbeit (Tragen der Aligner 20 Std. täglich, Tragen von Gummizügen nach Anweisung) zeigen, können auch kein gutes Behandlungsergebnis erwarten.
    • In der Gewöhnungsphase, zu Beginn der Therapie, kann es vorübergehend zu einem Lispeln kommen.
    • Mit der Invisalign-Zahnspange im Mund ist es schwierig zu essen. Das Trinken von säurehaltigen oder farbstoffhaltigen Getränken sollte unterbleiben. Viele übergewichtige Patienten berichten, dass sie weniger naschen, weil sie dafür ja die Invisalign-Schienen immer ausziehen müssten. Gewichtsverlust ist somit eine häufige Folge der Therapie, die jedoch von den meisten Patienten begrüßt wird.




    Weitere Informationen zu Vor- und Nachteilen der Invisalign-Therapie:



    Invisalign-Informationen


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